Im ersten Teil von „Erfolgreiches E-Mail-Marketing“ ging es vor allem um die Registrierungsart, Versandfrequenz und Software von Newslettern.
In meinem zweiten Teil über erfolgreiches E-Mail-Marketing steht heute die inhaltliche Gestaltung im Mittelpunkt. Denn gerade hier werden zahlreiche Fehler gemacht, die zum Misserfolg einer E-Mail-Kampagne führen können.
Wie sollten Sie erfolgreiche E-Mail-Kampagnen oder Newsletter gestalten?
Persönliche Anrede
Zu allererst sollten Sie Ihren Verteiler bzw. die Empfänger persönlich anreden. Dafür benötigen Sie schon im Anmeldeformular für den Newsletter neben dem Feld „E-Mail-Adresse“ auch noch ein Feld , in das der Registrierende entweder seinen Vornamen, seinen Nachnamen oder beides zusammen eintragen kann.
Allerdings sollten Sie bedenken, dass schon viele User zögern, ihren Nachnamen einzutragen. Daher ist das Feld „Vorname“ in den meisten Fällen vorzuziehen. Entscheiden Sie sich für die Nachname-Angabe, benötigen Sie auch noch die Option „Anrede“ bei Ihrer Newsletter-Anmeldung, denn schließlich wollen Sie ja Ihre Empfänger korrekt mit „Herr Müller“ oder „Frau Maier“ anreden.
Allerdings sollten Sie diese Felder nicht zu Pflichtfeldern machen, denn jeder E-Mail-Dienst sollte nach dem Telemediengesetz auch anonym bestellt werden können.
Ich habe mich für meinen eigenen Newsletter auf dieser Seite für die seriöse Variante, also für die Felder „Anrede“, „Vorname“ und „Nachname“ und natürlich E-Mail-Adresse entschieden.
Interessante strukturierte Inhalte
Verschicken Sie Newsletter bzw. starten Sie nur eine E-Mail-Kampagne, wenn Sie auch wirklich etwas mitzuteilen haben und auch Produkte vorstellen und bewerben können, die die Empfänger interessieren.
Gestalten Sie Ihren Newsletter inhaltlich übersichtlich, um Schnelllesern gleich die Möglichkeit zu bieten, die wichtigsten Punkte zu erfassen. Ein guter Newsletter führt seine Inhalte am Anfang in einer Art Inhaltsverzeichnis auf.
Absendername
Verwenden Sie als Absende-E-Mail eine E-Mail-Adresse Ihrer Firma, sodass der Leser gleich erkennen kann, welches Unternehmen ihm eine Mail geschrieben hat.
Interessante Betreffzeile
Beschränken Sie sich bei der Formulierung Ihrer Betreffzeile auf eine Länge zwischen 38 und 47 Zeichen. Denn Zeit ist knapp, auch bei den Lesern und überquellenden E-Mail-Postfächern. Zuerst wird meistens auf den Absender geachtet; ist der vertrauenswürdig, schauen die meisten User auf die Betreffzeile. Und wenn die nicht aussagekräftig ist oder Lust nach mehr Inhalt macht, hat die E-Mail schon verloren.
Genaue Aussagen, wie nun eine Betreffzeile am besten formuliert werden sollte, kann man nicht machen. Sinnvoll ist es, verschiedene Varianten zu testen und dann die Öffnungsrate der E-Mail-Kampagne zu überprüfen. Auf jeden Fall sollten Sie den Platz nicht für die E-Mail-Adresse des Empfängers verschwenden, weil diese Mail dann schnell als Spam eingestuft wird.
Noch zwei wichtige Infos
Fügen Sie in Ihre Newsletter einen Abbestell-Link ein. Der ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. Die Abbestell-Möglichkeit sollte sehr bequem erfolgen können, am besten in einem Schritt durchführbar.
Außerdem vergessen Sie nicht die Kennzeichnungs- bzw. Impressumpflicht mit Ihren Kontaktdaten wie Postanschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse im Footerbereich der Mail aufzuführen.
In den nächsten Artikeln zu diesem Thema werde ich verschiedene Newsletter- oder E-Mail-Marketing-Software-Anbieter vorstellen.
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