Im letzten Beitrag zu den erfolgreichen Techniken von Präsentationsdesign geht es um vier Prinzipien, die beim Grafikdesign eine wichtige Rolle spielen. Wer sich an diese Prinzipien hält, wird garantiert bessere und anspruchsvollere Präsentationen erstellen.
Die vier Grundregeln lauten: Gegensatz, Wiederholung, Ausrichtung und Nähe.
1. Regel: Gegensatz
Unser menschliches Gehirn ist auf das Erkennen von Gegensätzen ausgerichtet, denn diese kann es sehr schnell wahrnehmen. Unterschiede bzw. Gegensätze bemerken wir sofort.
Wie Sie Gegensätze in einer Präsentation umsetzen, liegt an Ihnen selbst, denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten dazu. Spielen Sie bei den Folienelementen mit Nähe und Distanz, verwenden Sie helle und dann dunkle Farben als Kontrast, formatieren Sie den Text in verschiedenen Schriftarten und vor allem -größen, positionieren Sie die Elemente an verschiedenen Stellen auf der Folie usw.
Bei dieser Regel sollten Sie beachten, dass ein Objekt oder Element im Fokus der Betrachtung steht. Dadurch wird es dem Zuschauer und Zuhörer leichter gemacht, die Gegensätze zu erkennen und er merkt, worauf es Ihnen beim Spiel mit den Gegensätzen auch ankommt.
2. Regel: Wiederholung
Die Grundregel der Wiederholung drückt aus, dass innerhalb eines Designs - oder in unserem Fall innerhalb einer Präsentation – ein gleiches oder ähnliches Element öfter eingesetzt wird. Die Wiederholung sorgt für ein Gefühl der Konsistenz und der Bindung. Das wiederkehrende Element oder Objekt wird als Bestandteil von etwas Größerem empfunden.
Dennoch sollte man achtgeben, dass die Wiederholung in einer Präsentation nicht übertrieben wird, weil es sonst schnell langweilig für das Publikum wird. Am besten wirken immer wiederkehrende Elemente, wenn sie von Folie zu Folie leichte Veränderungen aufweisen, der Wiedererkennungswert aber bleibt.
3. Regel: Ausrichtung
Bei der Regel der Ausrichtung geht es darum, dass die verschiedenen Elemente einer Folie an einer unsichtbaren Linie miteinander verbunden sind. Dies erreicht man vor allem, dass man beispielsweise Schriftelemente links- oder rechtsbündig ausrichtet. An der Ausrichtungskante entsteht dann diese Verbindungslinie der Elemente zueinander.
Zentriert ausgerichtete Elemente verlieren sich dagegen auf der Folie und haben in ihrer Anordnung keine beeindruckende Wirkung. Ganz im Gegenteil: Diese Anordnung wirkt unruhig, unprofessionell und unbeständig.
4. Regel: Nähe
Die Grundregel der Nähe bezieht sich auf das Verschieben der Elemente, um sie entweder näher oder weiter entfernt voneinander zu platzieren. Elemente, die zusammengehören, sollten daher entsprechend in einer Gruppe angeordnet werden, sodass sie auch vom Publikum direkt als zusammengehörig erkannt werden können.
Ordnen Sie die Elemente einer Folie immer so an, dass schnell klar wird, welche Überschrift beispielsweise zu welcher Grafik gehört. Sind in der Anordnung Ungereimtheiten, dann wird sich Ihr Publikum unnötig Gedanken machen müssen, welche Elemente oder Objekte miteinander in Verbindung stehen.
Denken Sie daran, dass je besser Ihre Präsentation gestaltet ist, desto mehr Menschen sich an sie erinnern und sich vor allem auch an Sie als Redner/in erinnern werden.
2 PowerPoint-Präsentationen, die diese Prinzipien umsetzen

